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Sonntag, 24. November 2013

Habe diesmal ein wenig Feuer gefangen: Die Tribute von Panem - Teil 2 (7/10)

Der zweite Teil der Hungerspiele bleibt über 2 1/2 Stunden überraschend unterhaltsam. Vielleicht kommt Regisseur Francis Lawrence besser mit dem Material zurecht als sein Vorgänger Gary Ross - auch wenn er bislang höchstens Mittelmaß ablieferte (Constantine, Ich bin Legende, Wasser für Elefanten). Vielleicht ist die Buchvorlage auch besser - wie man hört, sind Fans der Vorlage diesmal recht angetan. Mit Sicherheit hatten die neuen Adapteure (Simon Beaufoy: Ganz oder gar nicht und Michael Arndt: Little Miss Sunshine) - ein besseres Händchen dabei, die sozialkritischen Elemente mit der Action zu balancieren. Das Barbarische am ersten Film war ja, daß man sich durch die Identifizierung mit Katniss in eine Komplizenrolle begab und hoffen mußte, daß sie gegen ihre jugendlichen Gegner bestehen würde - notfalls auch auf blutige Weise. In der Fortsetzung nun wird deutlicher, wer die wahren Schurken sind, und statt der gegenseitigen Eliminierung steht die längste Zeit das Überleben im Vordergrund. Einige Schwächen des Vorgängers sind geblieben - etwa die Hälfte der "Tribute" bleiben gesichtslos, und Josh Hutcherson als Peeta wirkt jämmerlich hölzern neben der dynamischen, enorm wandlungsfähigen Hauptdarstellerin, der frisch Oscar-prämierten Jennifer Lawrence. Ansonsten wissen Ausstattung und Darstellerriege zu überzeugen. Gut (7/10).

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