I am Groot!An Muskelprotzen ist aber auch sonst kein Mangel, auch wenn Chris Pratts "Starlord" der einzige (mehr oder weniger) 100prozentige Mensch von ihnen ist. Daneben gibt es noch Martial-Arts-Champion Dave Batista und den eindrucksvollen Djimon Hounsou (Hauptdarsteller in Spielbergs Amistad).
I AM GROOT!Zoe Saldana machte als Uhura in Star-Trek-Uniform eine genauso gute Figur wie als Avatars Naytiri in blauem CGI-Makeup. Nun ist sie als Gamora in grün zu bewundern (angeblich nicht per Computer, sondern handbemalt) - ja wirklich, es ist die gleiche Schauspielerin! I see you! Als ihre Schwester Nebula nimmt diesmal Dr.-Who-Jungdarstellerin Karen Gillan die Farbe Blau in Beschlag - auch nicht unattraktiv.
i am groot ;-)Von Bradley Coopers Stimme haben sich bisher bestimmt viele Zuschauer zugunsten seiner blauen Augen ablenken lassen. Diesmal kommt sie bei der Animierung des Waschbären "Rocky" Rocket gut zur Geltung. Nicht daß Rocky keine Schauwerte hätte!
I am Groot?Warum der so ungeheuer liebenswerte Lee Pace (Pushing Daisies) in letzter Zeit so viele zwielichtige Gestalten spielen muß, ist mir unbegreiflich. Nach Legolas' Vater Thranduil ist er hier als Oberschurke Ronan zu sehen und verschwindet fast hinter seiner Kostümierung. Trotzdem ist er natürlich in jeder Rolle willkommen.
I AM Groot!Sean Gunn ist manchen bekannt als Dorftrottel Kirk bei den Gilmore Girls - hier spielt er eine kleine Piratenrolle und war ansonsten "Rocket am Set" - Sprecher Bradley Cooper war wohl zu teuer, um bei den Dreharbeiten abzuhängen. Sean ist natürlich der Bruder des Regisseurs James Gunn, der durch ein paar (mehr oder weniger) feine mit "S" beginnende Genrefilme bekannt geworden ist, so etwa Slither mit Nathan "Captain Reynolds" Fillion (2006, 7/10) und Super mit Rainn Wilson, Liv Tyler und Ellen Page (2010, 6/10).
I am Groot!Wie kann man nun diesen Film beschreiben? Man nehme die Schauwerte aus Krieg der Sterne Episode III, die Aliens aus Farscape, die Selbstironie aus Firefly, würfele alles gut durcheinander und reichere die Suppe mit ein paar schmissigen Popsongs an (und Pop hört hier zum Glück mit den 70ern auf, denn danach hat "Starlord" Peter Quill die Erde verlassen). So wie hier die Musik aus einem frühen Modell des Sony Walkman kommt (noch mit "Cassetten"), so retro ist auch der Spaß, den man hiermit haben kann. Die Guardians of the Galaxy behaupten sich zur Überraschung vieler wieder als ein aufgegangenes riskantes Konzept von Marvel - nur für Ant-Man sehe ich nach dem Weggang von Edgar Wright schwarz...
Auf die zweite Sicht aufgewerte auf: Herausragend (9/10)!
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