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Samstag, 28. November 2015

Spielbergs bitterkalter Krieg: Der Unterhändler (8/10)

Als Martin Scorsese 2008 Ethan und Joel Coen den Oscar für die Beste Regie überreichte (für ihr atemberaubendes Meisterwerk No Country For Old Men), war dies auch eine Staffelübergabe an eine jüngere Generation. Aber während Martys Filme immer noch für Überraschungen gut sind, wirken die Werke seines vier Jahre jüngeren Mitstreiters Steven Spielberg doch mehr und mehr bieder und altmodisch. So tat er für das Historiendrama Bridge of Spies ("Der Unterhändler") gut daran, das Drehbuch des jungen TV-Autors Matt Charman durch eben jene Coen-Brüder überarbeiten zu lassen (die ja auch schon zwei Drehbuch-Oscars einheimsen konnten). Auch wenn manche Kritiker dadurch tonale Unebenheiten zu erkennen meinen, konnte ich eher einen frischen Wind verspüren, der den Zuschauer in den immer noch zu langen 140 Minuten mit dem nötigen Sauerstoff zum Durchhalten versorgte.

Tatsächlich erinnert die Geschichte vor allem im ersten Teil an Spielbergs Vorbild Frank Capra (Mr. Smith geht nach Washington), in ihren milden Appellen an die Werte der US-Verfassung und in der leicht naiven, aufrechten Figur des Anwalts James Donovan. Tom Hanks gibt den Verteidiger des russischen Spions und späteren Unterhändler mit einem Hauch von verschmitzter Ironie, die seinen Paraderollen als braver Durchschnittsbürger ansonsten gelegentlich fehlt. Vielleicht haben die Coens damit den immerhin als Komiker berühmt gewordenen 59jährigen Charakterdarsteller absichtlich noch mehr in die Nachfolge von Jimmy Stewart gestupst. Als Hommage an einen weiteren großen Regiepionier sieht man übrigens eine Filmreklame für Billy Wilders herrliche Berlin-Satire Eins, Zwei, Drei.

Gut gelungen fand ich die leichte historische Verdichtung, die den Bau der Berliner Mauer in den Februar 1962 verlegt. In diesem bitterkalten Winter fand der historische Gefangenenaustausch auf der Glienicker Brücke statt, und im Vorfeld beobachtet Donovan die Tragödie der Berliner Teilung. In einer leicht plakativen, aber emotional sehr effektiven Szene wird er aus der S-Bahn heraus Zeuge eines mißglückten Fluchtversuchs am Todesstreifen. Dem Film gelingt ein erstaunlich realistisches, möglicherweise leicht übertriebenes Bild des Mauerbaus in einer noch immer von Ruinen geprägten Stadt. Der Produktionsdesigner Adam Stockhausen hat ähnliche Wunder bereits für das Grand Budapest Hotel vollbracht Eher gediegen ist der Score: Da John Williams verhindert war, trug diesmal Thomas Newman die bedeutungsschwere Musik bei. Der mit seinen 60 Jahren vergleichsweise junge Komponist war zwar bereits 12mal für einen Oscar nominiert (u.a. für American Beauty, Findet Nemo und Skyfall), besonders aufgefallen ist mir sein Beitrag hier aber nicht.

Abgesehen von Hanks verzichtet Spielberg klugerweise auf große internationale Darsteller, auch wenn Kinoliebhabern natürlich in kleinen Rollen der bald 80jährige Alan Alda als Donovans Chef und die deutschen Stars Sebastian Koch (Das Leben der Anderen) als DDR-Unterhändler und Burghart Klaußner (Das weisse Band) als Geheimdienstleiter auffallen. Nicht erkannt habe ich den erstaunlichen Mark Rylance in der Rolle des russischen Spions Rudolf Abel, trotz seiner Hauptrolle im von mir sehr geschätzten Drama Intimacy von 2001. Der preisgekrönte britische Theaterschauspieler (u.a. drei Tonys!) macht sich auf der Kinoleinwand eher rar, aber für sein zurückgenommenes, humorvolles Porträt des russischen Künstlers und Patrioten ("würde es helfen?") ist er für mich erster Anwärter auf den Oscar für den Besten Nebendarsteller. Das erinnert mich an Joel Grey, der 1972 in Cabaret ebenfalls in einer kleinen Nebenrolle (als Conferencier) den Stars die Schau stahl und einen der acht Oscars verbuchen konnte.

Der Kalte Krieg war offenbar eine reine Männerangelegenheit, was Spielberg natürlich entgegenkommt, denn für differenzierte Frauenfiguren ist er nicht gerade bekannt. Neben seinem Interesse an der geschichtlichen Periode ist er sich sicher auch der Parallelen zur heutigen Zeit bewußt. Allerdings war die amerikanische Paranoia der 50er vielleicht genauso irrational, aber doch deutlich anders gelagert als die heutige. Einen Ursprung der Durchlöcherung der Bürgerrechte kann man durchaus dorthin zurückverfolgen, aber über den heutigen Überwachungswahn der Geheimdienste kann man sich kaum so amüsieren wie über die damalige Furcht vor einem Atomkrieg und die entsprechenden abstrusen Verhaltensregeln, mit denen die Schulklasse von Donovans Sohn gedrillt wird (lernt von Bert the Turtle!) Die sentimentale Schlußszene um die Rückkehr des "Helden" mit einem bewundernden Blick von Donovans Ehefrau (Amy Ryan) ist dann ganz Spielberg. Seine siebte Nominierung als Bester Regisseur für seine beste Arbeit seit München (2005) sollte ihm sicher sein (er gewann 1994 und 1999 für seine beiden besten "ernsten" Filme, Schindlers Liste und Der Soldat James Ryan). Sehr gut (8/10).

Klassische Rezension: "Intimacy", Patrice Chéreau 2001 (9/10)

Aus aktuellem Anlaß hier meine "klassische" Rezension des Erotikdramas Intimacy, dessen Hauptdarsteller Mark Rylance gerade als Rudolf Abel in Spielbergs Bridge of Spies glänzen durfte:

Als vor fast 30 Jahren Bernardo Bertoluccis Der letzte Tango in Paris in die Kinos kam, stürzten sich die meisten Kritiken auf die für damalige Verhältnisse drastischen Sexszenen. Kaum fünf offenherzige Minuten sorgten für Diskussionsstoff und lockten wahrscheinlich mehr Zuschauer an als die offenbar zweitrangige Beobachtung, daß es hier ein kraftvolles Meisterwerk zu bestaunen gab, mit einem überwältigenden Marlon Brando und lange nachwirkenden Bildern. Intimacy zeigt in mehr als einer Hinsicht Parallelen dazu, auch wenn es (um die Wertung vorwegzunehmen) zwar beeindruckend, aber nicht von gleichem Rang ist.

Die Sexszenen, von den prüden Amerikanern (und Briten) als pornographisch angeprangert, mag die deutsche FSK hierzulande sogar 16jährigen zumuten. Und zu Recht darf man vermuten, daß in dieser Altersgruppe die Kenntnis von Aussehen und Funktion der menschlichen Geschlechtsorgane weit verbreitet ist und kaum eine sittliche Gefährdung durch den Anblick von etwas mehr Penis als üblich zu erwarten ist. Fernab von jeder Erotik leuchtet Chéreau den Liebesakt unerbittlich mit fahlem Licht aus, man hört nur das leidenschaftliche Stöhnen des Paares, und das ist eher peinlich als anregend. Jeden Mittwoch treffen sich die beiden zu dieser Verrichtung; sie reden nicht miteinander, ja wissen nicht einmal den Namen des anderen. Der Rest der Woche wird zunächst aus der Sicht des Mannes geschildert; es entsteht ein flüchtiges Mosaik seines Lebens - ein Job, der nur als Übergang gedacht war, eine Familie, die er im Stich gelassen hat, Kollegen, Nachbarn, Freunde (?). In dieser Leere wird plötzlich die flüchtige Beziehung zu einem Mittelpunkt seines Lebens, er versucht, mehr über die Frau herauszufinden, folgt ihr zu ihrer Wohnung, zu einer Kneipe...

Durch eine schnelle Schnittfolge, sparsame treibende Musikuntermalung (u.a. jüngere Popsongs von Bowie etc.) und grelle Kontraste zwischen klaustrophobischen Innenaufnahmen und den chaotischen Straßen Londons baut Chéreau eine fast hypnotische Spannung auf. Sein Thema ist die Haltlosigkeit des modernen Menschen, die Flüchtigkeit der Beziehungen, die verzweifelte Suche nach Bedeutung, Sinn, Individualität. Seine Analyse ist erschreckend, er bietet keine Hoffnung, lange vor dem physischen Tod sterben seine Charaktere ab und vegetieren nur noch dahin. Und wo Der letzte Tango tragisch ist, ist Intimacy trostlos; wo Bertolucci sich auf einen traumatisierten Menschen konzentriert, versucht Chéreau eine vermasste Gesellschaft zu zeigen. Damit hat er sich viel vorgenommen, und nicht alles gelingt. Gerade die Figur der Claire ist nicht völlig plausibel (was nicht an der großartigen Kerry Fox liegt); die Darstellung der Nebenfiguren leidet am Erzählstil, der sich manchmal in Andeutungen verliert. Leider kenne ich die zugrundeliegenden Geschichten von Hanif Kureishi nicht; sein Drehbuch zu Mein wunderbarer Waschsalon jedenfalls reicherte den schäbigen britischen Alltag mit einer gehörigen Portion Optimismus an. Der fehlt hier völlig, so daß man nach zwei kurzweiligen Stunden den Saal zwar mit schwirrendem Kopf, aber doch etwas niedergeschlagen verläßt. Herausragend (9/10).

Sonntag, 15. November 2015

Farbloses Theater: Steve Jobs (5/10)

Es ist jetzt fünf Jahre her, daß David Fincher Aaron Sorkins später Oscar-prämiertes Drehbuch Das Soziale Netzwerk zu einem zeitlosen Meisterwerk und gleichzeitig zum Porträt einer sehr speziellen Generation verdichtete. Die Biographie des Facebook-Gründers nahm sich allerhand Freiheiten, insbesondere in Rooney Maras Figur von Zuckerbergs Freundin, blieb aber dem Geist der Geschichte treu und bot faszinierende Einblicke in die Dynamik sozialer Netzwerke. All dies kann ich dem "Nachfolger" Steve Jobs leider nicht bescheinigen. Ursprünglich sollte Sorkins Drehbuch mit Christian Bale in der Titelrolle erneut von David Fincher inszeniert werden. Das war, wie man den Sony-Leaks entnehmen kann, dem Studio wohl zu teuer. So kam aus der zweiten Reihe der Brite Danny Boyle zum Zuge, der meiner (mal wieder abweichenden) Meinung nach allerdings seit Trainspotting nichts Begeisterndes mehr geliefert hat. Seine mit Oscars überhäufte Romanverfilmung Slumdog Millionaire fand ich nahezu bedenklich, weil sie das Konzept des unmöglichen Happy Ends in amerikanisierten Kitsch verwandelte (ohne das Buch gelesen zu haben, spricht die Erklärung des Märchenendes Bände: "Because it was written!") Siehe dazu auch die Reaktion von Salman Rushdie und anderen.

Ob allerdings Fincher viel mehr aus diesem Drehbuch über den umstrittenen iVisionär herausgeholt hätte, halte ich für unwahrscheinlich. Eine gesunde Dosis seiner inszenatorischen Kraft hätte dem arg intellektuellen Drei-Akter vielleicht gut getan. Ansonsten geht es mir hier wie den (Nicht-)Käufern des Macintosh: Zwei Ports sind einfach zu wenig. Die Schauspielkunst von Michael Fassbender als Steve Jobs und vor allem Kate Winslet als seiner Marketingchefin ist bewundernswert, aber den beiden allein gelingt es nur selten, den Zuschauer ins Geschehen zu ziehen. Wie er in seinem TV-Meisterwerk The West Wing gezeigt hat, kann Sorkin ja von morgens bis abends spannende Dialoge schreiben (er trug in den ersten Jahren mehr als die Hälfte der Scripte bei), aber diesmal versickern seine Einfälle eher im Teppich der prominent besetzen Nebenfiguren. Wozniak, Sculley und Hertzfeld bleiben blass, und mir ist nicht mal klar, ob sich Sorkin nun zu viele Freiheiten oder zu wenige genommen hat. Über den realen Steve Jobs oder seine Produkte erfährt man hier kaum etwas, und die Chronologie endet bei der Vorstellung des ersten iMac, der angesichts von iPod, iPhone und iPad heute bereits fast vergessen ist. Die zentrale Vater-Tochter-Beziehung des Stückes bleibt vage, auch weil Lisa wegen der Zeitsprünge durch drei verschiedene Schauspielerinnen dargestellt wird, was Anteilnahme zum Stückwerk macht.

Im Gegensatz zum veritablen Hit The Social Network ist Steve Jobs in den USA bereits gefloppt, und es liegt ganz bestimmt nicht an der Besetzung, auch nicht am stets anstrengenden Seth Rogen als Steve Wozniak, wie ein Analyst kühn behauptet hat. Weder Fincher noch Leonardo DiCaprio (als Jobs) hätten diese Sorkin'sche Gurke retten können. Gemessen an meinen geringen Erwartungen war das gerade noch: Annehmbar (5/10).

Freitag, 6. November 2015

Endgültig Mittelmaß: James Bond 007 - Spectre (6/10)

Nach vier Jahren Pause als "Reboot" angekündigt, vermochten Daniel Craig und das Produzententeam der zweiten Generation Broccoli/Wilson 2006 mit Casino Royale immerhin einen Film lang frischen Wind in das altehrwürdige Franchise zu bringen (Regisseur Martin Campbell überzeugte bei beiden Debuts der jüngsten Bonds). Beim vierten Auftritt von Craig möchte man sich ob des einsetzenden Verwesungsgeruchs eher in den Windschatten retten. Der 47jährige Hauptdarsteller zeigt jetzt schon deutliche Ermüdungserscheinungen, was im Vorfeld zu Publicity-Kapriolen geführt hatte (zum Vergleich: Roger Moore war in seinem letzten Auftritt bereits 58, Connery 53). Eigentlich hat Craig noch einen Vertrag über einen fünften Einsatz, der dann das silberne Jubiläum für Bond bedeuten würde (25 "offizielle" Filme) - nach den schlechten Erfahrungen mit dem 20. Film (Brosnans Abschied in Stirb an einem anderen Tag - mit dem unsichtbaren, eistanzenden Aston Martin) kann es einem jetzt schon grauen.

Mit jenem vierten Brosnan-Teil teilt sich Spectre nun auch die zweifelhafte Ehre des miesesten Titelliedes - ich zumindest kann mich nicht zwischen der abgehackten Madonna-Produktion von damals und Sam Smiths Gesäusel von heute entscheiden. Unverschämt ist inzwischen auch das Product Placement, dessen Highlights jetzt auch noch direkt vor dem mit 150 Minuten ohnehin überlangen Film in drei Werbefilmchen präsentiert werden (eine Uhr, zwei Autos). Offensichtlich und verfehlt ist leider auch das Casting des Bösewichts. Dabei meine ich nicht nur den Spectre-Boss, für den man besser einen Archetypen à la Donald Pleasance als die hier unterforderte Silberzunge Christoph Waltz gefunden hätte, sondern vor allem Andrew "Moriarty" Scott als M's intrigierender Vorgesetzter (selbst wer Sherlock nicht kennt, hat den Typen doch sofort durchschaut!) Der will übrigens eine privat finanzierte (!) globale Überwachungsmaschinerie in Gang setzen. Anders als im überragenden Vorbild, dem fulminanten Finale Deux Ex Machina der dritten Person-of-Interest-Staffel, ist hier übrigens der Countdown zur Freischaltung der Maschine ein reiner McGuffin, so wie überhaupt die meisten Spannungselemente verpuffen. Dazu gehören auch eine eher gemächliche Flugzeug-Autoverfolgungsjagd und eine Zugrangelei (die es in Liebesgrüße aus Moskau aber schon besser gab) mit dem Profiringer und Guardian of the Galaxy Dave Bautista.

Und was ist mit den Bond-Girls? Da wurde soviel Aufhebens darum gemacht, daß mit der 50jährigen Monica Bellucci mal eine Frau passenden Alters ran darf, und dann ist die Italienerin gerade mal für gefühlte fünf Minuten zu sehen. Bei der Kußszene strebte Regisseur Sam Mendes wohl Sinnlichkeit an. Dazu hätte er aber besser mal bei Hitchcock nachgeschaut, der das bereits 1964 mit Sean Connery und Tippi Hedren in Marni perfekt inszeniert hatte. Jedenfalls bleibt alles beim alten, Bond schnappt sich kurz darauf die 30jährige Französin Madeleine Swann (Léa Seydoux), die all ihr Fachwissen als Doktorin der Psychologie aufwenden muß für die Erkenntnis, daß Bond "ein guter Mann" ist. Was sie davon überzeugt hat, bleibt unklar, vielleicht hat sie beeindruckt, wie 007 in Tangier das Mäuschen verschont hat, obwohl es seine Hintermänner nicht verraten wollte. Seydoux, die ihren Durchbruch mit dem überambitionierten Erotikdrama Blau ist eine warme Farbe hatte, ist sympathisch und sieht erfreulicherweise gar nicht nach Hollywood aus. Eine emotionale Bindung ihrer Figur zu Bond vermochte ich aber nicht zu entdecken. Die hübscheste Frau des Films ist ohnehin die 39jährige Naomi Harris als Moneypenny, ein Castingversehen, das immerhin mit einer der sexistischeren Bond-Traditionen bricht.

Während Ralph Fiennes in seinem ersten kompletten Auftritt als "M" blaß bleibt, weiß immerhin Ben Whishaw als "Q" zu glänzen. Seine Rolle ist ausnahmsweise ein gut durchdachtes Update des altmodischen Quartiermeisters, den Desmond Llewelyn bis 1999 (in meinem Lieblings-"Brosnan" Die Welt ist nicht genug) so unvergleichlich porträtiert hatte. Überhaupt macht Spectre immer dann Spaß, wenn die Bond-Traditionen zitiert oder variiert werden. Aber warum soll ich mir einen mittelmäßigen Neuaufguß anschauen, wenn die Originale in Top-Qualität fürs Heimkino zur Verfügung stehen? Für das immense Budget hätte man drei gut ausgestattete Originale drehen können. Wenn ich drüber nachdenke, so ist das sogar geschehen. Meine drei Lieblingsthriller des aktuellen Jahres, Kingsman, Spy und Codename U.N.C.L.E. (ja, ich mochte den, auch wenn er nicht wirklich ein Original war) haben zusammen weniger gekostet als Spectre allein. Tom Cruise hat für  MI:5 dagegen mehr als der Hälfte des Bond-Budgets verpulvert und mich auch nicht überzeugt. Im Verhältnis zum Aufwand bedeutet meine Wertung also ein ziemlich jämmerliches Zeugnis: Ordentlich (6/10).

Natürlich gäbe es noch mehr zu sagen, aber man findet inzwischen eh Hunderte von durchaus fundierten (und selbstverständlich kontroversen) Analysen im Internet. Ausnahmsweise sei mal auf die scharfsinnige und unterhaltsame Kritik der Fünf Filmfreunde hingewiesen, die allerdings reichlich Spoiler zur Filmhandlung enthält.