HERAUSRAGEND (9/10)
1. Gravity (Alfonso Cuarón)
Die angenehmste Überraschung des Jahres.
2. Before Midnight (Richard Linklater)
Für Kopf und Herz
3. Only Lovers Left Alive (Jim Jarmusch)
Vielleicht ein letztes Mal (?) Rückkehr des Meisters zu alter Form
SEHR GUT (8/10)
4. The World's End (Edgar Wright)
Britische Komik vom feinsten - bitte nicht verwechseln mit This is the End (siehe unten)!
5. Iron Man 3 (Shane Black)
Trotz Zugeständnissen ans junge Publikum die spaßigste Action des Jahres
6. Silver Linings Playbook (David O. Russell)
Jennifer Lawrence und Bradley Cooper in intelligenter, ungewöhnlicher Komödie
7. Die fantastische Welt von Oz (Sam Raimi)
Nach "Gravity" der beste Einsatz von 3D und die schönsten Bilder
8. Thor - Das dunkle Königreich
Ein weiteres zuverlässig unterhaltendes Avengers-Abenteuer
9. Flight (Robert Zemeckis)
Unaufdringliches Alkoholismus-Drama
10. Der Hobbit - Smaugs Einöde
Gegenüber dem ersten Teil in die falsche Richtung "verbessert". Es bleibt die Hoffnung auf die erweiterte Fassung
Weitere gelungene Filme (7/10), in alphabetischer Reihenfolge:
- Alles eine Frage der Zeit (Richard Curtis)
- Blue Jasmine (Woody Allen)
- Die Tribute von Panem, Teil 2
- Die Unfassbaren (Louis Leterrier)
- Django Unchained (Tarantino)
- Fack ju Göhte - mit schon über 5 Millionen Zuschauern der erfolgreichste Film des deutschen Kinojahrs und keiner, dessen wir uns schämen müssen. Das kann ich übrigens für den prätentiösen Kritikerliebling Oh Boy (2/10) nicht sagen, der mich nur angeödet hätte, wenn ich mich nicht so über die Lorbeeren hätte ärgern müssen.
- Kon-Tiki - der norwegische Oscar-Beitrag 2012 ist spannend, wenngleich weder besonders authentisch noch tiefschürfend
- Lincoln (Spielberg)
- Ralph reicht's (Disney-Trickfilm)
- Wolverine: Weg des Kriegers (James Mangold)
Enttäuschungen des Jahres:
- alle "Science-Fiction"-Filme: Ender's Game (5/10), Star Trek Into Darkness (5/10), Pacific Rim (4/10), Elysium (3/10) sowie (nicht im Kino) Dredd (2/10) und Oblivion (6/10). Das Will-Smith-Desaster After Earth habe ich mir komplett gespart.
- die deprimierenden Filme von Woody Allen und den Coens
- die seichten Beiträge von Almodóvar und Sofia Coppola
Mehr oder weniger erwartet hatte ich den schwachen Holzhammerneustart von Superman. Abgesehen von Gravity gab's noch nicht viele Oscar-Hoffnungen, Der Butler (5/10) und Captain Phillips (4/10) konnten mich nicht überzeugen.
Die Ehre der schlechtesten Filme des Jahres teilen sich diesmal:
- The Lone Ranger
- Das ist das Ende: Seth Rogen und eine Schar von drittklassigen Komikern inszenieren witz- und spannungslos die Apokalypse
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